Mikojan Je-152/Je-166 – 3030km/h
Dieser Jet stammt aus der Je-152-Reihe bei der NATO und trägt den unscheinbaren Codenamen „Flipper“. Der Grund dafür ist die MiG-21. Sein Anwendungsbereich bei Piloten der Sowjetunion: Abfangjäger für hochfliegende Bomberverbände. Eine Je-152 mit R11F-Triebwerken kreuzte im Juli 1959 zum ersten Mal die Lüfte. Aber später wurden sie durch den fast doppelt so leistungsstarken Tumanski R15B-300 ausgetauscht. Dies führte zu einem Schub von „Flipper“ von über 100 kN. Er erreichte eine Höchstgeschwindigkeit von 3030 km/h. Die Sowjetunion plante zunächst, die Je-152 serienmäßig herzustellen. Aber das R15-Triebwerk brachte ständig Probleme mit sich, bis man schließlich eine Massenproduktion ablehnte. Grundlegende Pläne für das Flugzeug wurden nach China verkauft.

Mikojan
General Dynamics F-111F
Das F-111, ein Kampfflugzeug mit einer Höchstgeschwindigkeit von 2655 km/h, flog durch den Himmel. Außerdem zeigte die F-111, obwohl sie von Piloten als „Erdferkel“ („Aardvark“) bezeichnet wurde, eine bemerkenswerte Leistungsfähigkeit. Sie war nicht versehentlich das erste Kampfflugzeug mit Schwenkflügeln in Serienproduktion. Darüber hinaus hatte der Jagdbomber die Möglichkeit, in der FB-111-Version als strategischer Bomber zu dienen. Dann waren die Flieger nebeneinander im Tandem-Cockpit untergebracht. Im Dezember 1964 wurde erstmals ein Erdferkel abgehoben, um sich drei Jahre später im Dienst der US Air Force einen Lebensunterhalt zu verschaffen. Nur die Royal Australian Air Force war als Ausfuhrkunde für die F-111 berechtigt.

General Dynamics
North American XB-70 Valkyrie
1964, als der weiße Riese zum ersten Mal abhob, sorgte er für viel Lärm. Da dieser Bomber mit sechs Triebwerken mit einer Leistung von 137,9 kN das wahrscheinlich lauteste Flugzeug überhaupt war, das nicht mit Raketen betrieben wurde. Die XB-70, die den Namen „Valkyrie“ trug, hatte nichts anderes zu tun, als zu verdeutlichen, dass die Herstellung eines Atombombers mit einer Mach-3-Geschwindigkeit grundsätzlich möglich war. Es war geplant, eine Serienproduktion durchzuführen, aber es wurden letztendlich nur zwei Erprobungsträger realisiert. Bei der Durchführung von Testflügen wurde festgestellt, dass die Reibungshitze bei 330 Grad Celsius liegt. Zu heiß, um den Lack zu zersetzen, der unter solcher Hitze zerfiel. Tragischerweise ist die „Valkyrie“ bei einem Fotoflug außer Kontrolle geraten und ist abgestürzt. Der Pilot und der Copilot wurden dabei getötet.

North American XB 70 Valkyrie
Suchoi Su-27
Die Su-27 ist 2496 km/h schnell und äußerst agil. Sie stammt aus der Familie Flanker. Der Suchoi Su-27 ist ein russischer Luftüberlegenheitsjäger, der als Gegenstück zum F-15 Eagle der USA dienen sollte. Dieses Jagdflugzeug wird bis heute als eines der bedeutendsten der russischen Armee angesehen. Ihr Prototyp stieg im Mai 1977 auf. In den späten 1980er Jahren wurde die Su-27 nach mehreren Verbesserungen tatsächlich eingesetzt. Andere Modelle wurden später geschaffen, zum Beispiel die Su-30, die Su-33 und die Su-35. Die Familie Su-27 wird in Russland und anderswo gleichermaßen sehr geschätzt. Mehr als 1000 Flugzeuge sind weltweit im Einsatz.

Suchoi Su 27
Mikojan MiG-31
Die Mikojan-Gurewitsch MiG-31 ist ein Abfanger mit einer Höchstgeschwindigkeit von 3000 km/h. Der Nato-Codename „Foxhound“ ist für das Flugzeug, das noch in der Sowjetunion ab 1967 auf der MiG-25 entwickelt wurde. Die MiG-31 wurde im September 1975 zum Jungfernflug bestimmt. Es wurde offiziell ab 1983 eingesetzt. Ihre Aufgabe: Es ist ihr möglich, feindliche Ziele aus großer Entfernung anzugreifen. Um diesem Zweck gerecht zu werden, hat sie ein ausgezeichnetes Radarsystem. Das Zaslon-Bordradar, das in seiner neuesten Version bis zu 24 Ziele gleichzeitig verfolgen kann, wurde speziell für die MiG-31 entwickelt. Nur dieser Abfangjäger hat bislang ein solches Radarsystem auf der ganzen Welt.

Mikojan MiG 31
Vought XF8U-3 Crusader III
Das Flugzeug wurde von Chance Vought Aircraft mit einer Höchstgeschwindigkeit von 2576 km/h hergestellt. Die Vought XF8U-3 Crusader III stellte sich von Anfang an dem McDonnell F-4 Phantom II gegenüber. Der Chief Engineer John Russel Clark war für den Bau des Crusader III zuständig. Beim Testen der Stärke des Abfangjägers ergaben sich enttäuschende Resultate. Das Tempo der Crusader III war deutlich niedriger als ihre Erwartungen. Schließlich war es für Mach 3 geplant, aber es gelang ihr nur Mach 2.39. Die Weiterentwicklung der Cursader III wurde aufgegeben, nachdem die Phantom II schließlich im Wettbewerb das Rennen gemacht hatte. Die F8U-3 wird trotz des Rückschlags nicht als das schlechteste Flugzeug betrachtet. Das andere Modell erfüllte lediglich die gewünschten Kriterien stärker.

Vought XF8U 3 Crusader III
Mikojan Je-155 M
Die Je-155M zeigte in den 1970er Jahren zum ersten Mal ihre beeindruckende Geschwindigkeit. In der Spitzenposition liegt sie bei 3465 km/h. Ihre Behäbigkeit, die sie im Kurvenkampf zeigte, wurde dadurch auch wieder gutgemacht. Es wurden insgesamt vier Testflugzeuge hergestellt, deren Gesamtschub fast 265 kN betrug. Das Spezielle ist, dass die MiG-25-Variante mit einem Tumanski-Motor betrieben wird. Darüber hinaus ist dieser Motor deutlich stärker als die Vorgängermodelle. Die Je-155M wurde im April 1977 erneut eingesetzt. Sie wurde dann auf dem Chodynkafeld, einem früheren Rollfeld des Flughafens in der Nähe von Moskau, abgeladen. Der ehemalige Jäger befindet sich inzwischen in einem Privatmuseum in der Nähe von Medyn.

Mikojan Je 155 M
Boeing F-15 Eagle
In der US Air Force ist die F-15 eines der wichtigsten Kampfflugzeuge. Sie ist bereits seit fast 50 Jahren im Einsatz, und für die nächsten 20 Jahre ist keine Rente in Aussicht. Seine enorme Wendigkeit ist trotz seines wuchtigen Aussehens ein großes Plus dieses Jets. Der Name F-15 Eagle (auf Deutsch „Adler“) ist also wirklich sehr passend. 2665 km/h ist die Spitzengeschwindigkeit des Jägers. Seine primäre Funktion: Der Adler wurde entwickelt, um die Luftüberlegenheit zu gewährleisten. McDonnell Douglas war für die Konstruktion des Schlachtflugzeugs verantwortlich. Bis zum Zusammenschluss mit Boeing war McDonnell Douglas einer der weltweit führenden Flugzeughersteller.

Boeing F 15 Eagle
McDonnell XF4H-1 Phantom
Das wäre vielleicht überzeugender, als mit Rekorden zu glitzern. Auch die US Navy hatte schon früh das Ziel, ihr neues Flaggschiff durch herausragende Leistungen in den Mittelpunkt zu stellen. Der Prototyp feuerte mit etwa 2600 km/h in die Luft. Und in der Tat konnte das Phantom 16 Weltrekorde für sich selbst aufstellen. Diese blieben zum Teil bis in die 1970er Jahre erhalten. Sie erfreute sich auch großer Beliebtheit unter den Piloten, die die Phantom flogen. Viele Versionen wurden von der Leistung des F-4 Phantoms inspiriert. Insgesamt verfügt die F-4 über 5195 Flugzeuge, die in zahlreichen Ländern für die Streitkräfte entwickelt wurden. Auch in der Türkei, Griechenland und im Iran werden immer noch F-4-Modelle als Kampfflugzeuge eingesetzt.

McDonnell XF4H 1 Phantom
Lockheed SR-71 Blackbird
Der Lockheed SR-71 Balckbird, das bisher das schnellste Turbojet-Flugzeug gebaut hat und bis heute diese Spitzenposition innehält. Der Blackbird wurde von den Piloten Adolphus Bledsoe und Eldon Joersz mit verschiedenen Rekorden betrieben. Und einer von ihnen war auch der Weltrekord für Geschwindigkeit. Die SR-71 Blackbird erreichte mit einer Höhe von 24000 Metern und einer Strecke von 16,1 Kilometern eine beeindruckende Höchstgeschwindigkeit von 3529 mph. SR-71 ist übrigens das Baby des CIA. Das zweistrahlige Aufklärungsflugzeug wurde von ihr in den 60er Jahren bei Lockheed „Skunk Works“ bestellt. Zwischen 1966 und 1998 diente sie der US-Luftstreitkräfte. Der Aufklärungsflieger verfügt über J58-Turbojets mit schwer entflammbarem JP7-Kraftstoff.

Lockheed SR 71 Blackbird